Über mich

Zwischen „Jagdhunden“ und „Modepudeln“ aufgewachsen, bin ich 1988 selber „auf den Hund gekommen“.

Joschi ...

war mein erster eigener Hund, ein frecher kleiner Pudel-Terrier-Mix. Ihm verdanke ich meine ersten eigenen Erfahrungen im Umgang mit Hunden und in der Fragestellung „Wie bringe ich meinem Hund bei, was ich von ihm möchte? Versteht mich mein Hund überhaupt? Verstehe ich meinen Hund überhaupt richtig? ... “

Er möge mir verzeihen wie ahnungslos ich damals in diesen Dingen war. Dennoch waren wir 13 Jahre ein Herz und eine Seele. Er war immer an meiner Seite außer im Bett ;-)

dann kam Eni ...

in mein Leben gepoltert. Sie war eine sehr selbstbewusste Dame, die von allen immer nur die „Rüdin“ genannt wurde. Einfach immer cool und unerschrocken.

Auch hier hat eine Mischung zwischen Bouvier des Flandres und Collie eine tolle Freundin an meine Seite gebracht.

Eni war die Gelassenheit selbst. Sie war stets ausgeglichen, freundlich allen Menschen und Hunden gegenüber, sehr empathisch, selbstbewusst und redselig, eben der Collie.

Sie hat mich vieles gelehrt. Ihre Sturheit hat mich zur Gelassenheit gebracht. Sie hat mir gezeigt wie es sich im Hier und Jetzt besser leben lässt und achtsam im Moment zu sein. Und sie hat vieles dazu beigetragen unseren Welpen Kazoo mit zu erziehen. Bei unzähligen Beobachtungen der Beiden im Umgang miteinander habe ich gelernt, wie Hunde sich verständigen und wie wichtig klares und punktgenaues Handeln ist. Ach ja, und Konsequenz.....!

Kazzo und ich mussten Eni im Herbst 2015 gehen lassen...wir vermissen sie sehr.

Ich danke ihr für diese tollen 15 jahre!

Und zu guter Letzt ... der "Kleine"!

Mein Briard-Rüde Kazoo. Von klein kann nunmehr nach sieben Lebensjahren zwar keine Rede mehr sein, aber es hat unendlich lange gedauert, bis dieser Hund erwachsen geworden ist. In ihm steckt ein Clown, ein Forscher, ein Sensibelchen, ein Bewacher und ein starker Freund an meiner Seite.

Kazoo ist ein Hund, der immer erst nach dem „Warum?“ fragt, wenn man etwas von ihm verlangt. Er ist sehr selbständig und ehe man sich versieht trifft er gern die eigenen Entscheidungen. Also eine große Herausforderung in Sachen Hundeführung.

Seine Intelligenz macht großen Spaß und hat mich letztendlich an diese Tätigkeit als Hunde- Verhaltenstherapeutin herangeführt.

Mir wurde es zunehmend wichtiger alles über die Kommunikation von Hunden zu lernen und ihre eigene Sprache untereinander deuten zu können. Ich wollte ihr Verhalten besser verstehen und ihnen sinnvolle Aufgaben gemäß ihrer Rasseeigenschaften geben können.

Alle meine Hunde ...

und auch alle anderen Hunde, die ich bisher kennen lernen durfte, haben mich die vielen unterschiedlichen Facetten erst erkennen lassen die jeder Hund für sich inne hat.

Darum der Begriff „Bunter Hund“.

Jeder Hund ist anders, jede Situation mit ihm zusammen auch.

Erst das perfekte Zusammenspiel aller Facetten bringt die Harmonie zwischen Hund und Halter.